Dualität: Es gibt etwas dazwischen! Die Wahrheit!

Es geht nicht um die Wahrheit- es geht um die Inspiration- für Deine innere Wahrheit!

Held und Dämon- beide Seiten in uns akzeptieren

Zurückgekehrt von dem Seminar der Heldenreisenleiterausbildung gab es einige Unruhen in meinem Inneren, das Neueste ist der dumpfe Ton in meinem rechten Ohr heute Morgen. Was will er mir sagen? Ach ja- ich soll auf meine innere Stimme hören, die da Krach macht! Meine innere Stimme zeigt mir einen Unmut darüber, dass heute die Politiker sozusagen meine unmittelbare berufliche Zukunft beeinflussen. Wie gehe ich denn jetzt damit um?  Erst mal, indem ich meiner inneren Stimme Raum gebe, in Form dieser Schreibmeditation. Heute habe ich mich inspirieren lassen von Sandra Shana und von dem Buch „Aus der Tiefe des Herzens“ von Paul Ferrini und natürlich von den ganzen letzten Tagen bei der Heldenreise und den Selbsterfahrungen.

Es gibt 2 vermeintliche Wege, wie wir mit der aktuellen Situation umgehen können: Wir können in den Kampf gehen oder wir können flüchten.

Kampf beginnt schon dann, wenn wir wütend werden, wenn wir Worte wählen, die aussagen, dass etwas falsch ist, was getan wird und in gesteigerter Form,  lehnen wir uns auf, gehen auf Demos usw.

Flucht kann bedeuten, dass wir uns in spirituellen Übungen „verlieren“ oder auch tatsächlich flüchten, in dem wir den Ort des Geschehens verlassen. PS: ich neige tendenziell zur zweiten Variante- was daran liegt, welchen Weg ich als Kind gewählt habe, mit Autoritäten umzugehen.

Und beides ist in Ordnung!

….Ja, aber was denn sonst?

Es gibt nicht nur diese 2 Wege! Es gibt noch etwas dazwischen:

Ich will es erklären anhand des Transformationstanzes (Trafo-Tanz) Nun, zuerst mache ich mir die beiden Seiten bewusst, die für die Dualität stehen. Z.B. Held und Dämon in mir. Ich gehe in beide Energien jeweils extrem rein und gebe ihnen den ganzen Raum und lasse alle Aspekte sprechen in Form der Körpersprache- des Tanzes. Z.B. erst mal tanze ich 3 Minuten den Held, danach 3 Minuten den Dämonen. Danach werde die Abstände des Wechsels kürzer. Durch das Wechseln der Positionen nimmt jede Seite etwas von der anderen Seite an, das geschieht ganz automatisch. Immer mehr, immer schneller wechsele ich. Am Ende, nach etwa 45 Minuten kommt es zu einer Transformation, d.h. aus den beiden Seiten, die ursprünglich so gegensätzlich waren, dass sie nicht zusammenkommen konnten, entsteht nun eine neue Energie, die vorher noch gar nicht da war!

Wie diese neue Energie in Form der Bewegung/Handlung nun aussieht, kann keiner vorhersagen, selbst Du nicht. Es ist deine ganz persönliche Wahrheit, die aus den beiden Polaritäten entstanden ist.

Anders ausgedrückt: Es geht also um den Raum dazwischen!

Wir sollten nicht an der  dualen Verwirrung festhalten, sondern Den Raum dazwischen wahr nehmen und dementsprechend handeln. Dualität wäre Wahrheit und Lüge – Richtig und Falsch. Wenn wir daran festhalten, verlängern wir diese Zeitlinie, worin die Dualität weiter bestand haben darf.

Ich sage nicht, dass es einfach ist. Wir werden jeden Tag getriggert in unserer 3D Welt. Die Trigger greifen immer dort, wo wir unsere emotionalen Schmerzpunkte haben. Und es ist in Ordnung, es ist in Ordnung dass ich auf dem Weg bin. Ich brauche nicht mehr hier auf Erden sein, wenn es nichts mehr zu lernen gibt. Wir haben uns hier auf die Erde – und gerade in diese besondere Zeit- hineingeboren, um unsere ganz persönlichen Erfahrungen und Lernaufgaben zu bekommen.

Wir können nicht direkt aufhören zu urteilen, aber wir können lernen, wo uns Beurteilungen verletzen. Wenn wir uns selbst akzeptieren, bringen wir Liebe an unsere inneren verwundeten Stellen.

Es gibt keine Vollkommenheit hier auf Erden und andere Menschen sind nicht dafür da uns glücklich zu machen, sondern sie helfen uns dabei zu lernen. Sie sind dafür da, meine Bedürfnisse zu erkennen, die ich dann aber selbst lernen muss,  zu befriedigen.

Mein inneres Kind möchte geliebt sein. Ich kann mir zugestehen, dass ich diese Liebe brauche, wenn ich mich einsam, schuldig oder traurig fühle. Im Prinzip erkenne ich dann einfach nur, dass ich mir Liebe wünsche.

Meine Gefühle müssen nicht gerechtfertigt werden und schon gar nicht von mir selbst verurteilt werden. Die Liebe, die ich benötige, finde ich in meinem Herzen. Die Außenwelt ist nicht dafür da, um mir Bestätigung zu schenken. Wir müssen die Wahrheit in unserem eigenen Herzen finden und nicht da, wo sie endet.

Es ist bitter, festzustellen, dass niemand im Außen eine Antwort für mich hat, wenn meine Pläne durchkreuzt werden. Das einzige was ich tun kann ist, das zu akzeptieren, was gerade ist und dabei konzentriere ich mich auf meine Gefühle, schaue sie mir an und akzeptiere sie.

Was passiert im außen? Wenn ich einen Menschen mag, dann glaube ich, dass er dafür da ist, um mein Partner oder mein Gehilfe zu sein. Wenn ich einen Menschen nicht mag, dann glaube ich, dass er hier ist, um mich zu quälen. Beide Gedanken kommen aus dem gleichen Pool-  der erste steht für meine innere Sehnsucht und der zweite für meine Angst. Beide stehen für den Glauben an einen Mangel in mir, d.h. ich glaube, dass ich etwas im außen/von anderen Menschen brauche. Auch eine Sehnsucht nach Gott/dem Universum/nach Engeln usw. ist an eine Bindung geknüpft. Die Bindung an die Sehnsucht, d.h. der Platz ist besetzt. Erst im Loslassen der Sehnsucht, kann uns Gott begegnen.

Du kannst mir also nichts geben, was ich nicht schon besitze. Alles was Du mir gibst, ist eine Illusion, alles was Du mir nimmst, ist eine Täuschung.

Können mir die Politiker meine innere Freiheit nehmen? Nein.

Wenn ich glaube, ein anderer hat die Antwort für mich, dann kann es nur eine Täuschung sein. Nicht umsonst fange ich i.d.R. bei meinen Blogs damit an „Es geht nicht um die Wahrheit- es geht um die Inspiration- für Deine innere Wahrheit!“

Die Übernahme der Verantwortung für mein jetziges Leben ermöglicht mir, mich selbst zu lieben. Die Herausforderung besteht darin, in der Gegenwart zu bleiben. Spüre ich Schmerzen? Es gibt kein „sollte“ sondern nur das, was gerade ist und das ohne es zu bewerten. Es geht darum es neutral aus der Beobachter Rolle anzuschauen und einfach zu sehen, dass es da ist.  Übrigens das Ego kann nur bewerten, wenn wir aufhören zu bewerten, dann hat das Ego nichts mehr zu tun 😉 UND es ist in Ordnung, dass unser Ego schreit und kämpft!!

Wir können unser inneres verletztes Kind in uns ansehen unser Herz öffnen und annehmen und lieben und uns um es kümmern.

Tipp–> Was mir persönlich immer sehr geholfen hat: Ich gehe in den inneren Dialog zwischen den Sehnsüchten meines inneren Kindes und den liebevollen, weisen Ratschlägen meiner inneren weisen Eltern und spüre ein tiefes Mitgefühl für  mich selbst/mein inneres Kind.

Das Ziel unserer aller Seelen ist es, mit den Augen der Liebe zu schauen, statt mit den Augen der Furcht oder Sehnsucht. Ich habe in jeder Sekunde die Möglichkeit mich dafür zu entscheiden, auch mit Geduld und Vertrauen weiterzugehen.

Welche Lektion darf ich lernen? Ich muss nichts verändern sondern mir nur dessen, was geschieht bewusst sein.

(PS: ich meine, der laute Ton in meinem Ohr sei beim Schreiben leiser geworden- ist er überhaupt noch da?  Ich darf mich ausdrücken, auf meine eigene Art und Weise und ich liebe das Schreiben.

PS2: wie gehe ich denn jetzt mit der Situation um, dass heute die Politiker wahrscheinlich entscheiden, dass ich nach wie vor, keine Gruppenangebote im Studio anbieten darf? Folgende Gedanken kommen zu mir:

  • Ich bin nach wie vor für alle da, jeder kann sein persönliches Bedürfnis nach Tanz oder Gespräch äußern und ich werde da sein und individuell ein kreatives Angebot für ihn/sie vorschlagen
  • Weiter fokussiere ich mich auf Einzelbegleitungen
  • Meine kreativen Gedanken zum gemeinsamen Tanzen in der Natur dürfen weiter Formen annehmen
  • kommen noch ganz andere Ideen auf den Tisch, z.B. Yogakissen verkaufen mit Studio Schatzinsel Logo drauf oder mal schauen, was noch für Ideen kommen 😉
  • Ich öffne mich für das was GEHT und nicht auf das WAS NICHT GEHT

Schreibe mir gerne -ich freue mich auf Deine innere Wahrheit!

Deine Martina info@studioschatzinsel.de

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